Wachstumsstörungen bei Bulldoggen

(Knorpel, Chip, Knochenanbildung und dergleichen)

 

ED und HD nennt man auch „Wachstumsstörungen“, denn der Hund kommt nicht damit zur Welt. Es entwickelt sich immer im Wachstum.

Die Veranlagung bekommt er wahrscheinlich mit, weil sie nun mal da ist in den Hunden.

 

Das jede Hunderasse und vor allem die Bulldogge zu HD und ED neigt ist bekannt. Jeder Mensch der sich vor dem Kauf einer Bulldogge mit der Rasse beschäftigt, wird das schnell herausfinden.

HD und ED ist bei Bulldoggen sehr häufig und wird oft diagnostiziert.

In den meisten Fällen bleibt es bei der Diagnose und die Hunde erkranken nicht daran.

Sie werden mit der Diagnose schmerzfrei alt, denn Diagnose und Erkrankung sind zwei paar Schuhe.

Eine Bulldogge hat bis HD-Grad- C und D meistens überhaupt keine Probleme.

Aber es kann natürlich auch sein, dass eine Bulldogge an HD erkrankt und operiert werden muss. 

 

Jeder Bulldoggen-Käufer sollte sich darüber im klaren sein, dass dies passieren könnte. Wenn man sich dennoch für die Bulldogge entscheidet, dann sollte man das im Hinterkopf behalten und lieber von einem Kauf absehen, wenn man das nicht akzeptieren kann.

 

Eines der Probleme ist dass Bulldoggen sehr draufgängerisch sind im Spiel.

Schnell kann es gerade im jugendlichen Alter passieren, dass ein Kreuzband gezerrt ist und der Hund lahmt.

Fast jeder weiß was dann passiert.

Man fährt zum Tierarzt und das erste was er sagt ist, das ist die Hüfte, denn auch Tierärzte wissen, dass sie damit meist richtig liegen und eine HD diagnostizieren können, (auch wenn sie von Bulldoggen keine Ahnung haben, dass ist meistens ein Treffer).

Bei der Diagnose wird dann schon so getan, als wäre der Hund hochgradig daran erkrankt. 

 

Bei einem HD-Grad-B, heißt es dann schon die Hüfte wäre Schrott, der Hund muss operiert werden und so weiter und die Halter werden in Angst versetzt. 

 

Am besten Goldimplantate für 3.500 je Seite, denn auch Tierärzte wollen Leben. 

Mehr möchte ich dazu nicht sagen, denn da platzt mir der Kragen.

 

Nach 10 Jahren Zucht kann ich behaupten, dass dies aber in den meisten Fällen nicht der Wahrheit entspricht und Menschen unnötig in Panik versetzt werden.

Und zwar auch noch auf eine Art und Weise die äußerst fragwürdig ist. Nämlich oftmals mit der Anmerkung das wäre ein Zuchtfehler.

Egal was der Hund hat, es ist ein Zuchtfehler.

Ich frage mich wirklich was das soll. 

 

Wo kann es einen Zuchtfehler geben, wenn man seit Jahren nur gesunde Hunde für die Zucht einsetzt?

Wie kann man das behaupten, wo noch nicht einmal erwiesen ist, dass es sich bei HD und ED um reine Vererbung handelt?

Nach 80 Jahren Hundezucht wissen weder Wissenschaftler noch Züchter und Halter warum es dazu kommt.

Alles was sie sagen sind Vermutungen und Spekulationen.

Und nach über 40 Jahren Bemühung dies zu ändern sind die Hunderassen weder davon befreit noch wurde es verringert.

Ganz im Gegenteil. Es gibt mehr Erkrankungen denn je.

 

Hat ein Hund einen Chip oder einen Knochenanbildung – ja sie ahnen es bereits - Zuchtfehler.

Das gerade solche Dinge alleine bei zu schnellem Wachstum, aber auch bei falscher Ernährung mit zuvielen Kalorien und Überangebot an Zusatzstoffen, bei ungestümen herumtoben usw...passieren können, wird meistens ausgeblendet.

Ich finde es teilweise, unglaublich was manche Tierärzte sich anmaßen. 

 

Mittlerweile haben auch Rassen die lange davon verschont waren, ebenso das HD – und ED-Problem, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Keilwirbel, Spondylose, Bandscheibenprobleme, Nickhautvorfälle, Hängelider usw...

 

Keiner traut es sich auszusprechen, denn es ist um einiges leichter alles Schuld dem Züchter zu geben, aber wenn wir ehrlich sind wissen wir alle, dass der Hund als Lebewesen -was er nun mal ist, alle Krankheiten bekommen kann, die auch Menschen haben. Inklusive Krebs.

 

Warum?

 

Weil er seit jeher mit uns Menschen lebt und im modernen Zeitalter mit all den Dingen Kontakt hat, die wir Menschen in unseren Wohnbereichen verwenden. Teppiche, Kunststoff, Putzmittel, Waschpulver, Farbstoffe, usw..., hinzu kommt die Umwelt, Abgase, Feinstaub, Umweltgifte und nicht zuletzt das Futter der Industrie, dass die Hunde zu schnell wachsen lässt.

Vielfach echtes Dreckszeug, das kaum Kontrollen unterliegt, voll mit Knochenmehl von Tieren deren Herkunft niemand kennt und auch nicht woran sie litten und womit sie behandelt wurden, bevor man sie zu Mehl verarbeitete.

Und natürlich Zucker in den Leckerlis und dem Futter und jede Menge Getreide...

 

All das beeinträchtigt die Entwicklung von Hunden und deren Gesundheit seit Jahrzehnten und ist nun in all den verschiedenen Rassen zu finden. Auch das Skelett ist davon betroffen.

Man weiß heute, dass Antibiotika die Entwicklung des Skeletts beeinflussen und zwar nicht wenn damit gezielt mal eine Entzündung oder dergleichen behandelt wird, sondern über die minimale aber ständige Aufnahme durch verseuchtes Fleisch.

Wir alle wissen, dass es auch in der menschlichen Ernährung bereits ein großes Problem ist und dass es sogar zu Antibiotika-Resistenzen kommt, weil es in allem was wir an Fleischwaren  zu uns nehmen enthalten ist.

Unsere Nahrung ist vergiftet.

Auch die Geschmacksverstärker sind sehr gefährlich und ja sie sind auch im Hundefutter zu finden.

Es ist also kein Wunder wenn Hunde die selben Erkrankungen zeigen wie Menschen auch.

 

Natürlich gibt es auch Erbkrankheiten, das weiß man heute auch. Jeder weiß es!

Es ist kein Geheimnis.

Jede Rasse hat ihre rassetypischen Krankheiten die vererbt werden können.

Nur wie soll man verhindern, dass man Hunde einsetzt, deren Urahnen aus den 70er und 80er Jahren eine Krankheit hatten die sich vererbt, wenn man das überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann.

Es ist eigentlich ein unmögliches Unterfangen.

 

Als Züchter versucht man sein Bestes.

Wenn man gesunde Zuchthunde einsetzt und es dennoch zu einer Krankheit kommt, die in dieser Rasse vorkommt und  eventuell vererbt wurde, dann ist das tragisch, aber man kann es nicht verhindern und ausmerzen.

Wäre dies möglich, dann wäre es bereits ausgemerzt. 

 

Bitte liebe Leser, Halter und Interessierte, kauft nur eine Bulldogge wenn ihr damit umgehen könnt, dass es zu einer rassetypischen Erkrankung oder zu hin und wieder auftretenden rassetypischen Wehwechen wie Nickhautvorfall, (Cherryeye), Tränendrüsen verstopft, Headshaken, Allergie, Kreuzbandzerrung oder Riß, Hot-Spot, usw..., kommen kann. 

 

Hunde sind wie Kinder.

Mal haben sie dies, mal das, irgendwas ist immer und es kostet immer, aber meistens ist es ja nichts tragisches und bald wieder gut, aber es kann auch wirklich einmal etwas ernsthaftes sein und man sollte sich darüber im klaren sein, dass man dann relativ viel Geld für den Tierarzt braucht. Behandlungen sind teuer.

 

Eine OP für einen Gelenks-Chip (ist kein großer Aufwand und hört sich schlimmer an) kann 4 -500 Euro kosten, Patella 300 - 600 € aufwärts, Kreuzband je nach Arzt 500 bis 1200 €, Gaumensegel-Laser 600 € und aufwärts usw... die Liste könnte man noch um einiges fortsetzen.

 

 Als ich unseren Tierarzt dort fragte was er zur Fütterung mit  Trockenfutter sagt, lachte er und meinte, wir alle seien bequem und füttern Trockenfutter weil es keine Arbeit macht und er selbst hätte in seiner Praxis jede Menge von Sorten im Verkauf und er verkaufe es eben auch wie alle anderen Händler, aber unter vier Augen würde er mir nun die Wahrheit sagen und die lautet: „Jedes Trockenfutter ist Mist und verursacht viele Krankheiten, die es ohne diesen Mist nicht gäbe!“

 

Soviel zur Vererbung und Züchterschuld bei jeder Diagnose in Bezug auf „Wachstumsstörungen“.

 

 

 

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